Stellenbeschreibungen von A bis Z

 

Audiomedien

In diesem Land herrscht eine große Offenheit für das Evangelium. Da aber bis zu 75% der Menschen nicht lesen und schreiben können, erreicht man sie entweder nur durch das gesprochene Wort oder durch Audiomedien, wie Mikro-SD-Karten, mit Bibelteilen oder Predigten in ihrer Sprache. Mikro-SD-Karten können mit Mobiltelefonen angehört werden. Die Aufnahme, Produktion und Vervielfältigung von Audiomedien ist eine wichtige Arbeit, um die Menschen in entlegenen Gebieten mit dem Evangelium zu erreichen. 

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Gemeindebau

Zahlreiche Gemeinden, die sich öffentlich versammeln, sind ein Beweis für die Offenheit für das Evangelium in diesem Teil Afrikas. Christen, die aus animistisch-muslimischem Hintergrund stammen und keinerlei christliche Grundprägung haben, benötigen sie jedoch systematische Unterweisung in der Bibel. Dazu sind Mitarbeiter nötig, die ein Herz und eine Gabe für biblischen Unterricht, Predigt und Seelsorge haben. Gemeindemitglieder und Pastoren brauchen Ermutigung und Anleitung. Hierzu gehören der Besuch einzelner Familien, aber auch Schulungen für Pastoren, Älteste und Mitarbeiter in der Gemeinde durch klare Lehre auf biblischem Fundament. Das erfordert Geduld, Ausdauer und die Bereitschaft, Kultur und Sprache der Menschen zu erlernen, um ihr Denken und Handeln besser verstehen zu können.

Es gibt enorme Möglichkeiten, Gemeinden zu helfen, ein Zeugnis für Jesus in ihrem islamischen Umfeld zu sein. 

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Gemeindegründung

In der islamischen Welt beginnt Gemeindebau meist mit einzelnen Muslimen, die sich entscheiden Jesus nachzufolgen. Sie benötigen Begleitung, Schulung und Anleitung in der Nachfolge, denn sie sind geistliche Pioniere: sie haben kaum Vorbilder in ihrer Volksgruppe, die diesen Weg vor ihnen schon über Jahre gegangen sind.

In dieser oft langen Phase sind Evangelisation und Jüngerschaftsschulung die Hauptaufgabe.

Sobald mehrere an einem Ort, die Jesus nachfolgen, den Mut haben, sich zu treffen und ihren neuen Glauben auch anderen aus ihrer Volksgruppe zu bekennen, kann sich eine Gruppe bilden, aus der Gemeinde wächst.

Nun sind ganz neue Themen angesagt, die den Mitarbeiter fordern: kulturell angepasste Gottesdienstformen; für einander einstehen und sorgen: die Gemeinde als Familie; Gemeinschaft bewahren trotz Bedrohung oder gar Verrat; Evangelisation trotz Gefahr; Schulung einheimischer Leiter.

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Jugendarbeit

Dieses Projekt ermöglicht Straßenkindern in einem arabischen Land Schulbildung und Berufsausbildung. Kinder, die sonst völlig verwahrlosen und auf sich gestellt sind, bekommen hier eine Chance.

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Literaturverbreitung

Afrika

Christliche Literatur darf in diesem Land produziert und verkauft werden. Gleichzeitig besteht eine große Nachfrage nach Literatur, wenn diese in den Lokalsprachen und nicht nur in Französisch angeboten wird. Diese enorme Offenheit und Möglichkeit, die Botschaft der Bibel unter die Menschen zu bringen, soll intensiver genutzt werden. Die Verbreitung der Literatur erfolgt über Bücherstände auf traditionellen Märkten und über eine Bibliothek mit Leseraum. Ein einheimischer Christ betreut die Bibliothek. Er benötigt Hilfe, um seinen Dienst weiterzuentwickeln.

 

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Sprachschulen

Europäische Verkehrssprachen wie Englisch oder Deutsch sind gefragt, um sich für ein Studium in Europa zu qualifizieren oder einen der begehrten Arbeitsplätze bei einer internationalen Firma oder Organisation zu bekommen. So investieren viele junge Menschen Zeit und Geld, um z.B. Englisch zu lernen. Die Sprachschulen von ReachAcross legen großen Wert auf Qualität, daher ist für Englischlehrer eine TEFL-Qualifikation und für Deutschlehrer eine DAF-Qualifikation Voraussetzung. (TEFL: Teaching English as a Foreign Language; DAF: Deutsch als Fremdsprache)

Außerdem gibt es vielfältige Möglichkeiten an privaten oder staatlichen Sprachinstituten als Lehrer tätig zu sein.

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Unterstützende Dienste

Bei unterstützenden Diensten wie Wartung, Verwaltung oder Betreuung von Mitarbeitern oder Missionarskindern steht der fachliche Auftrag des Missionars im Vordergrund. Durch seine Dienst ermöglicht er anderen effektiver im Bereich Evangelisation oder Gemeindebau tätig zu sein. Gleichzeitig gibt es für solch eine Fachkraft verschiedene Möglichkeiten, sich an der direkten missionarischen Arbeit zu beteiligen und sich einzubringen.

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"Zeltmacherarbeit"

In vielen islamischen Ländern wird keine Religionsfreiheit gewährt. Somit ist christlich-missionarische Arbeit nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Christen, die in diesen Ländern beruflich tätig sind, haben aber die Möglichkeit, über persönliche Beziehungen Menschen mit der Botschaft von Jesus Christus bekannt zu machen.

Für diese Art der Tätigkeit, ist in der Regel mehrjährige Erfahrung in dem Beruf nötig, den man ausüben möchte. Gleichzeitig ist es notwendig, dass Interessenten eine Besuchsreise in das betreffende Land machen, um mit den Leitern vor Ort die Möglichkeiten für einen „Zeltmachereinsatz“ zu erkunden. Die Chancen, die sich hier bieten, sind sehr breit gestreut.

 

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